Jury und Preise

Dritte Auflage - 2022

Jury

Die Landschaftsbeobachtungsstelle ernennt für die Auswahl der Projekte eine Jury, die sich aus vier Sachverständigen zusammensetzt, von denen einer als Landschaftsexperte den Vorsitz führt, sowie aus drei Sachverständigen mit anerkanntem Fachwissen in den einzelnen thematischen Bereichen.

Die Expertenjury wird folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Innovation und Nachhaltigkeit
  • exemplarischer Wert
  • Beteiligung und Sensibilisierung.


Die Jury der dritten Ausgabe des Giulio Andreolli Award - Fare Paesaggio setzt sich zusammen aus:

Andreas Kipar

Vorsitzender

Andreas Kipar7

Architekt, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner, ist Gründer und Creative Director des internationalen Landschaftsarchitekturbüros LAND mit Büros in Deutschland, Italien und der Schweiz. Als Absolvent der Landschaftsarchitektur an der GHS Universität Essen und der Architektur und Stadtplanung am Politecnico von Mailand, wo er seit 2009 Public Space Design lehrt, hält er häufig Seminare und Vorträge an verschiedenen Universitäten, darunter Neapel, Dresden, Venedig, Zürich, Versailles und Dortmund. Er ist ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA), des Italienischen Verbands der Landschaftsarchitekten (AIAPP) und des Italienischen Instituts für Stadtplanung (INU). Er ist der Erfinder des Modells "Raggi Verdi" [Grüne Strahlen] in Mailand, das die verschiedenen Bereiche der Stadt miteinander verbindet, um eine neue langsame Mobilität vom Zentrum in die Vororte zu fördern. Dieses Modell, das international als bahnbrechend für die grüne Stadtplanung anerkannt ist, wurde auch in Essen, der Grünen Hauptstadt Europas 2017, und in der preisgekrönten Smart City Rubljowo-Arkhangelskoje in Moskau angewendet. Derzeit betreut Andreas Kipar mit seinem Team die Landschaftsplanung für die EXPO 2020 in Dubai, die Begrünungsstrategie für einige städtische Zentren im Nahen Osten und den Deutschen Pavillon auf der Expo 2019 in Peking. Er wurde mit der Erstellung von städtischen und stadtnahen Grünplänen in einer Reihe von Städten beauftragt, darunter Mailand, Cagliari, Piacenza, Reggio Emilia und Essen, sowie mit der Entwicklung von territorialen Strategieplänen, etwa im Ruhrgebiet, auf dem Karstplateau, in den Langhe, am Gardasee und auf verschiedenen italienischen Inseln.

Paolo Castelnovi

Paolo Castelnovi7

Architekt. Seit 50 Jahren interessiert er sich für Landschaft, Raum- und Stadtplanung, Themen, die er von 1973 bis 2010 am Polytechnikum von Turin unterrichtete und die er in über 50 Aufsätzen untersucht hat. Koordinator von Landschaftsplänen für die Regionen Piemont und Aostatal sowie von Gebietsplänen mit verschiedenen Bezeichnungen für die Provinzen Trient, Neapel, Venedig, für die Grüne Krone von Turin und für zahlreiche National- und Regionalparks, lange Zeit in Zusammenarbeit mit Roberto Gambino. Präsident des Kulturvereins Landscapefor, der auf seiner gleichnamigen Website einen in Arbeit befindlichen digitalen Atlas veröffentlic

Monica Costanza Pratesi

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Nach dem Besuch der Deutschen Schule absolvierte sie eine Ausbildung am Politecnico di Milano. Nach ihrem Abschluss in Architektur mit Schwerpunkt Umweltdesign (Prof. Tomás Maldonado) vertiefte sie ihre Kenntnisse in den Bereichen ökologische Nachhaltigkeit, Landschafts- und Kulturerbe und Ökobilanzierung durch einen Doktortitel in Industrie- und Umweltdesign. Von 1990 bis 2007 forschte und lehrte sie als Vertragsprofessor am Politecnico di Milano und ist seit 2007 bei der FAI tätig, wo sie derzeit Leiter des Büros für Landschaft und Kulturerbe ist. In den Jahren 2018/19 und 2019/20 unterrichtete er Kurse an der Freien Universität IULM, Fakultät für Kunst, Tourismus und Märkte. Sie ist Mitglied der Beobachtungsstelle für Landschaftsqualität, die beim Ministerium für Kulturerbe und Aktivitäten angesiedelt ist, und ist seit mehreren Jahren Mitglied des Nationalrats des WWF Italien. Vor kurzem wurde sie in den Verwaltungsrat des Nationalparks Cinque Terre berufen.

Michaela Wolf

Michaela Wolf7

Studierte Architektur an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck, an der Architectural Association in London und am Politecnico in Mailand. Mit Gerd Bergmeister gründete sie das Studio Bergmeisterwolf. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der italienische Architektenpreis 2019 für ihren Architekturansatz, der "auf den Kontext mit Aufmerksamkeit für die Materialien und eine kühne formale Lösung reagiert". Seit 2017 ist sie Professorin für "Entwurf und Raum" und Leiterin des Studiengangs Architektur an der Technischen Hochschule Rosenheim.

Riconoscimenti

La Giuria composta da quattro esperti incaricata della Selezione dei progetti, individua per ogni Ambito Tematico (A-Programmazione, pianificazione e iniziative gestionali | B-Segni nel paesaggio | C-Cultura, educazione e partecipazione) una realizzazione a cui assegnare il Premio Giulio Andreolli – Fare Paesaggio e segnala le eventuali altre ritenute di particolare rilevanza paesaggistica, da menzionare.

L'Osservatorio del Paesaggio conferisce un Attestato di riconoscimento formale ai partecipanti risultati vincitori e un documento di menzione per quelli segnalati dalla Giuria.

Con riferimento a questa terza edizione del Premio è inoltre prevista l'attribuzione riservata alle candidature a qualsiasi ambito tematico, che abbiano affrontato con efficacia il tema del delicato rapporto tra il paesaggio alpino e le produzioni energetiche da fonti rinnovabili. La “Menzione Speciale energia e paesaggio” è attribuita trasversalmente per le tre sezioni in cui è articolato il Premio, non richiede ulteriori oneri per la candidatura e non esclude l'attribuzione degli altri riconoscimenti previsti dal Bando.

L'Osservatorio del Paesaggio promuove la più ampia diffusione degli esiti del Premio GIULIO ANDREOLLI -FARE PAESAGGIO con mostre, pubblicazioni e seminari.